Details

ISBN/EAN: 978-3-903244-46-7
Einband: gebundenes Buch
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Herausgeber:
Oliver Lubrich
Übersetzer:
Johanna von Koppenfels
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
432 S.
Format (T/L/B):
2.7 x 19 x 12.3 cm

Hersteller:
DVB Verlag GmbH
eibl@dvb-verlag.at
Alser Str. 10
AT 1090 WIEN


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Das Ende der Demokratie

Reportagen aus Deutschland 1931-1932

27,00 €

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Beschreibung

Ende 1931 traf die bekannte amerikanische Journalistin Dorothy Thompson (1893-1961) Adolf Hitler in Berlin zum Inter­view. Ihr aus dieser Begegnung hervorgegangenes Buch "I Saw Hitler!" (1932), in dem sie den zukünftigen Diktator Deutschlands als eine Karikatur des 'Kleinen Mannes' beschreibt, führte nach der Machtergreifung dazu, dass die Autorin spektakulär aus Deutschland ausgewiesen wurde. Im Anschluss an die deutsche Erstausgabe "Ich traf Hitler!", die 2023 bei im Verlag Das vergessene Buch erschien, versammelt der Band "Das Ende der Demokratie" die Reportagen aus den Jahren 1931 und 1932, in denen Dorothy Thompson hellsichtig und verblüffend aktuell anmutend zugleich den Untergang der Weimarer Republik und die Durchsetzung der NS-Diktatur beschreibt. Ihre Texte erschienen als illustrierte Serie in der auflagen­starken amerikanischen Zeitschrift "Saturday Evening Post" und werden hier erstmals seit ihrem Erscheinen wieder zugänglich gemacht. Erneut und in hohem Tempo aber vollzieht sich die Demontage einer Demokratie, und wir erleben sie mit, so wie Dorothy Thompson den Untergang Weimars - live, in 3D und Farbe. Christian Staas, DIE ZEIT Man kann in diesen Texten dem Untergang der Weimarer Republik gewissermaßen live zuschauen, kann die Dynamik mitverfolgen, an deren Ende sich die Demokratie selbst abschafft. Harald Staun, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG Sie gehörte zu den einflussreichsten Frauen Amerikas, zählte Sigmund Freud und Bertolt Brecht zu ihren Bekannten: Die große Journalistin und Exzentrikerin Dorothy Thompson wird wiederentdeckt. Wolfgang Paterno, PROFIL Sie bietet einen Einblick in das, was Ernst Bloch das Dunkel des gelebten Augenblicks nannte. Felix Stephan, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG