Details
ISBN/EAN: 978-3-15-019514-7
Einband: kartoniertes Buch
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Herausgeber:
Lothar Bayer
Lothar Bayer
Auflage:
1. Auflage 2019
1. Auflage 2019
Erschienen am:
15.02.2019
15.02.2019
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
156 S.
156 S.
Format (T/L/B):
0.8 x 14.7 x 9.7 cm
0.8 x 14.7 x 9.7 cm
Hersteller:
Philipp Reclam jun. Verlag GmbH
info@reclam.de
Siemensstr. 32
DE 71254 Ditzingen
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Die Frage der Laienanalyse. Unterredungen mit einem Unparteiischen
Die beste und unterhaltsamste Einführung in die Psychoanalyse als Wissenschaft, Reclams Universal-Bibliothek 19514
5,80 €
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Beschreibung
1926 verfasste Freud einen Dialog mit sich selbst. Er stellt sich die Frage: Sollte es Nichtärzten erlaubt sein, Psychoanalysen durchzuführen? Dabei beschreibt er so klar und einprägsam wie an keiner anderen Stelle die Ziele und Techniken der Psychoanalyse und setzt sich zugleich mit ihren Gegnern und deren Anfeindungen auseinander. Das Ergebnis ist eine stilistisch brillante und leicht verständliche Zusammenfassung dessen, was Freud unter Psychoanalyse versteht.
Über Sigmund Freud
Sigmund Freud (6.5.1856 Freiberg - 23.9.1939 in London) begründet aus der systematischen Erneuerung der Psychologie die Psychoanalyse und hat mit seinen Theorien große Wirkung auf Literaten wie Thomas Mann, Arthur Schnitzler oder Franz Kafka sowie auf Künstler wie etwa die Surrealisten Salvador Dali, Max Ernst oder Frida Kahlo. Freud schließt das Gymnasium 1873 mit Auszeichnung ab, studiert Medizin in Wien und hat mit 25 bereits seinen Doktortitel. Freud erkennt in Träumen ('Traumdeutung', 1900) sowie in alltäglichen Fehlleistungen wie Vergessen und Versprechen ('Psychopathologie des Alltags', 1904) verdrängte Erinnerungen und Wünsche, die in das Unbewusste verschoben wurden und das Seelenleben prägen. Dieser Verdrängungsprozess sei durch den Fortschritt und dem damit einhergehenden Anspruch an den modernen Menschen, seine Triebe zu unterdrücken, noch weiter befördert worden ('Das Unbehagen in der Kultur', 1930). 1923 präsentiert Freud in 'Das Ich und das Es' erstmals das Instanzenmodell, in dem das Ich des menschlichen Individuums nicht ein Ganzes, sondern in Wahrheit aus drei Komponenten zusammengesetzt ist - >Ich, >Über-Ich und >Es. Weitere berühmte Publikationen Freuds sind 'Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie' (erstmals 1905), welche auch den Ödipuskomplex, die Kastrationsangst und den Penisneid behandeln. 1940 erscheint posthum mit 'Abriss der Psychoanalyse' eine Bilanz seiner Studien.